Unser tägliches Brot
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gib uns heute, damit wir es vergeuden und verderben lassen. Diese Gedanken nahmen von mir Besitz als ich bei einem Spaziergang an einem Entenweiher diese Bescherung sah: |
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Wer kann ohne Skrupel mit Gottes Gaben derart umgehen? Ist die Bitte um Brot nicht von grösster Wichtigkeit, dass sie Jesus sogar in das Gebet, das er seine Jünger lehrte, aufnahm? Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in den Laden gehen und von zig Brotsorten, die uns zusagende wählen können. Wie viel Gottes Segen und Arbeit braucht es, bis vom Samen das Korn heranreift, das dann geerntet, gemahlen und zu Brot verarbeitet wird? Es drohen ihm Unwetter, Hagelschlag, Nässe oder Dürre. In Kriegszeiten wurden ganze Felder abgebrannt um den Feind auszuhungern. |
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Gehen wir verantwortungsvoll mit unserer Nahrung um oder lassen wir unsere Essensreste, wie es heute in den Städten üblich ist, auf irgendeiner Treppe oder auf dem Trottoir liegen? Der Bauch ist voll, der Rest kümmert uns nicht. Dabei gibt es so viele Menschen auf dieser Erde, die ihren Hunger nicht stillen können, die permanent Mangel leiden und sich über einen Laib Brot freuen würden. Die Enten können mit diesem ausgekippten Segen am Rand des Weihers nichts anfangen. Wie sollten sie es auch zerkleinern? Der Mensch hat von Gott den Verstand geschenkt bekommen, aber auch mit diesem weiss er häufig nicht umzugehen. |
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Jesus hat mal gesagt, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebe, sondern von einem jeglichen Wort aus Gottes Mund. Dies wäre die Nahrung für unseren Geist. Wir vergessen selten unseren Bauch zu füllen, aber lassen ohne weiteres unsere Seele und unseren Geist darben. Dabei ist die geistige Nahrung so wichtig wie die leibliche. Suchen wir nicht die Gemeinschaft mit Gott, so entfremden wir uns Ihm und werden unser Lebensziel nicht erreichen. Unser geistiges Leben wir immer ärmer und verdorrt schliesslich ganz. Dabei steht uns eine stets sprudelnde Quelle von Rat, Hilfe, erneuerter Lebenskraft und Wegweisung in der Bibel zur Verfügung. Jeder, der von diesem Wasser trinkt, stillt seinen Durst für immer. |
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Brot und Wasser – die Überlebensration. Jesus spricht von sich: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Bei Ihm haben wir volles Genügen in allen Belangen. Nehmen wir doch dieses Angebot mit dankbarem Herzen an. Warum sich nur mit Vergänglichem abspeisen lassen, wenn wir doch aus dem Vollen und Ewigen schöpfen können. Marina Fankhauser
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